Arbeiten ohne Gerüst – wann Seilzugang die bessere Lösung ist
Viele Höhenarbeiten brauchen kein Gerüst – sie brauchen nur den richtigen Zugang. Seilzugangstechnik ist ein anerkanntes, im Berufsgenossenschafts-Regelwerk beschriebenes Arbeitsverfahren: oft schneller, günstiger und schonender als Gerüst oder Hubsteiger.
Kommt Ihnen das bekannt vor?
- Das Gerüst kostet mehr als die eigentliche Arbeit
- Hubsteiger kommt nicht an die Stelle (Innenhof, Gelände, Überbauung)
- Die Maßnahme dauert Stunden – die Rüstzeit Tage
- Gerüst würde Betrieb, Kunden oder Verkehr wochenlang blockieren
- Kleine Reparatur in großer Höhe: Wer macht so etwas überhaupt?
So lösen wir das
Wir arbeiten an zwei unabhängig gesicherten Seilsystemen direkt an der Einsatzstelle – von oben, von der Seite, im Inneren von Bauwerken. Kein Aufbau, keine Standfläche, keine Blockade: Am Ende des Einsatzes ist außer dem Ergebnis nichts zurückgeblieben.
- Montage & Demontage in der Höhe
- Reinigung von Fassade, Glas & Dachrinne
- Inspektion, Wartung & Dokumentation
- Reparaturen & Sicherung loser Bauteile
- Taubenabwehr, Netz- & Spikesmontage
- Silo- & Behälterarbeiten
Typische Einsatzbereiche
- Industrie- & Produktionsgebäude
- Fassaden über Eingängen & Verkehrsflächen
- Innenhöfe & verwinkelte Bestandsgebäude
- Masten, Türme & Stahlkonstruktionen
- Hallen-Innenbereiche unter dem Dach
- Denkmalgeschützte Bauwerke
Ihre Vorteile
- Rüstzeit in Stunden statt Tagen oder Wochen
- Keine Gerüst-, Miet- und Logistikkosten
- Betrieb, Zufahrten und Kundenverkehr bleiben frei
- Zugang zu Stellen, die anders gar nicht erreichbar sind
- BG-konformes, anerkanntes Arbeitsverfahren
So läuft Ihr Auftrag ab
- Aufgabe schildern
Fotos plus zwei Sätze zum Problem – mehr brauchen wir für die erste Einschätzung nicht.
- Zugangs-Check
Wir prüfen Anschlagpunkte, Absturzkanten und Ablauf – und vergleichen ehrlich mit Gerüst/Hubsteiger.
- Angebot
Transparent nach Aufwand – ohne versteckte Gerätekosten.
- Einsatz
Ausführung mit Dokumentation. Danach ist außer dem Ergebnis nichts mehr da – kein Abbau, keine Reste.
Seilzugangstechnik (SZT / Rope Access) nach FISAT-Standard: Arbeiten an zwei unabhängigen Seilsystemen, Gefährdungsbeurteilung und Rettungskonzept vor jedem Einsatz – gemäß DGUV-Regelwerk.
Häufige Fragen zu Arbeiten ohne Gerüst
Ist Arbeiten am Seil nicht gefährlicher als auf dem Gerüst?
Nein – Seilzugangstechnik ist ein im DGUV-Regelwerk beschriebenes Verfahren mit doppelter Sicherung: Wir hängen immer an zwei unabhängigen Seilsystemen. Dazu gehören Gefährdungsbeurteilung und Rettungskonzept vor jedem Einsatz. Das Verfahren gilt nicht als letzter Ausweg, sondern als Stand der Technik für schwer zugängliche Stellen.
Ab wann lohnt sich Seilzugang gegenüber dem Gerüst?
Faustregel: je punktueller die Arbeit, desto klarer das Seil. Eine Reparatur, eine Inspektion, eine Montageposition – hier zahlt sich der Wegfall von Aufbau, Miete und Abbau sofort aus. Bei wochenlangen, großflächigen Arbeiten mit viel Material bleibt das Gerüst oft wirtschaftlicher – das sagen wir Ihnen ehrlich.
Brauchen Sie besondere Voraussetzungen am Gebäude?
Wir benötigen tragfähige Anschlagmöglichkeiten – vorhandene Anschlagpunkte, Konstruktionsteile oder temporäre Systeme, die wir selbst mitbringen und einrichten. Das prüfen wir beim Zugangs-Check vor dem Angebot.
Welche Arbeiten erledigen Sie am Seil?
Alles, was punktuellen Zugang in der Höhe braucht: Montage und Demontage, Reinigung, Inspektion und Wartung, Reparaturen, Taubenabwehr, Silo- und Behälterarbeiten. Bei Gewerken mit Zulassungspflicht arbeiten wir mit Fachpartnern – wir bringen den Zugang, der Partner das Fachgewerk.
Passende Leistungen
Schildern Sie uns Ihre Einsatzstelle
Fotos plus zwei Sätze zum Problem reichen für die erste Einschätzung – wir melden uns mit einer ehrlichen Empfehlung.